Beiträge von FlyingT

    Temperaturen Check

    Mit dem Rocket wagt sich der Budget-Hersteller Kolink in den Bereich der Premium Gehäuse und somit darf sich das erste ITX Gehäuse mit "Sandwich"-Design in meinen Tests behaupten. Gleichzeitig ist es das (bisher) kleinste Case. Wie sich der Winzling schlägt, erfahrt ihr im folgenden Review!


    Mirror aller Bilder -- > Imgur


    Features / Eckdaten

    Größe (BxHxT): 12,5cm x 23,5 x 32,8cm

    Volumen: 9,6 Liter

    Gewicht: 3,5kg

    Material: Aluminium (anodisiert, gebürstet) / Stahl

    CPU-Kühler: bis zu 54mm

    Grafikkarte: 2 Slot bis 31,0cm Länge

    Festplatten: 2x 2,5" SSD / HDD

    Netzteil: SFX bis 130mm

    Lüfter: 1x 80mm PWM inklusive

    > Alle Spezifikationen auf der Herstellerseite


    Das Gehäuse wurde mir zum Testen von Caseking.de bereitgestellt, vielen Dank dafür!


    Verpackung / Lieferumfang

    Das Gehäuse kommt in einem farbig bedruckten Karton samt Trageschlaufe daher, der wirklich hochwertig wirkt und mal einen ganz anderen Anblick bietet, als die normalen grauen Kartons. Sicherlich nicht schlecht, wenn man den Karton zum Transport zu einer LAN nehmen möchte, aber weniger sinnvoll, wenn der Karton nach dem Auspacken auf dem Dachboden landet.



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    Mit im Paket ist eine Anleitung, Kabelbinder, Schrauben sowie 8 aufklebbare Gummifüße, um das Gehäuse vor Kratzern beim Hinstellen zu schützen.

    Ein passendes PCIe x16 Riser-Kabel sowie ein 80mm PWM Lüfter sind bereits im Gehäuse montiert.


    Zusammenbau

    Die Seitenteile lassen sich mit jeweils 4 Schrauben löschen und abnehmen. Viel Platz hat man nicht, daher sollte wie üblich so viel wie möglich außerhalb des Gehäuses vorbereitet werden. Ich rate zu folgender Vorgehensweise:


    1. CPU, RAM und eventuelle M.2 SSD ins Mainboard einbauen
    2. CPU-Kühler montieren
    3. PCI-Slot Cover entfernen
    4. Grafikkarte einbauen
    5. PCIe Riser Kabel einstecken, wenn es unter das Mainboard soll
    6. Mainboard ins Gehäuse heben und festschrauben
    7. Netzteil ins Bracket schrauben, Verlängerung einstecken und im Gehäuse verbauen
    8. Front-USB/Panel/Audio, ATX und EPS Stromkabel anschließen
    9. ATX,EPS und GPU Stromversorgung mit dem Netzteil verbinden
    10. Seitenteile wieder festschrauben, auf Ausrichtung achten


    Die herausziehbare Halterung für die 2,5" Laufwerke kann bei Bedarf dann ebenfalls noch bestückt werden, dafür braucht es aber etwas Fingerspitzengefühl bei der Verkabelung, viel Platz wurde nicht gelassen. In meinem Fall habe ich das PCIe Riser Kabel unter dem Mainboard unterbringen können, was aber etwas Druck und Biegen voraussetzt. Eventuell kommt man dann auch dem Lüfter oben im Gehäuse in die Quere, darauf sollte geachtet werden. Alternativ kann das Kabel auch vor dem Mainboard entlanggeführt werden. Durch die Aufteilung in einzelne Stränge bekommt der CPU-Kühler dennoch "Luft zum Atmen".


    Wie üblich bei Gehäusen mit Verlängerungen für den Kaltgerätestecker, muss auf die Orientierung der Buchse am Netzteil geachtet werden. Sollte es nicht ganz passen, lässt sich das Kabel aber auch ganz gut zurechtbiegen.


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    Temperaturen

    Alle Stresstests und Benchmarks wurden mit Aida64 Extreme 6.00.5100 im Sekundentakt geloggt.

    Jeder Test lief für 30 Minuten, danach jeweils 30 Minuten "Abkühlzeit".

    Die Umgebungstemperatur wurde ebenfalls alle 30 Minuten aufgezeichnet und wird abgezogen, damit unterschiedliche Umgebungstemperaturen das Endergebnis nicht verfälschen und den direkten Vergleich zwischen den Gehäusen ermöglichen. Alle Temperaturangaben (dCPU & dGPU) sind also Deltawerte, daher der Unterschied zur Raum-Temperatur und nicht die direkte Komponenten-Temperatur.

    Die maximale Komponenten-Temperatur ist jeweils darunter, dient aber nur zur Veranschaulichung und kann nicht zum Vergleich zwischen den Gehäusen herangezogen werden!


    Hardware:

    Intel Core i5 6600K (Delid - 4,0Ghz @ 1,25V Locked

    Noctua NH-L9i / fixed at 60% PWM - 1750RPM

    Gigabyte Z270N-WIFI (BIOS F6d)

    2x 8GB Kingston HyperX Fury (HX421C14FBK2/16)

    KFA2 GeForce GTX 1050 Ti / fixed at 60% PWM - 1100RM

    Samsung M.2 SATA SSD

    Chieftec CSN-550C 550W SFX-PSU



    3DMark FireStrike

    • Custom Run - Version 1.1
    • Only Combined Test
    • Loop enabled
    • Include Demo disabled

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    Maximale Temperatur: 57°C CPU Package - 55°C GPU Diode

    Umgebungstemperatur: 22,7°C



    Aida64 6.00.5100

    • Stress CPU
    • Stress FPU
    • Stress Cache

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    Maximale Temperatur: 67°C CPU Package - 27°C GPU Diode

    Umgebungstemperatur: 22,3°C - 22,9°C



    Unigene Heaven 4.0

    • Quality: Ultra
    • Tesselation: Extreme
    • Antialiasing: x8
    • Resolution: 1600x900 Fullscreen

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    Maximale Temperatur: 51°C CPU Package - 55°C GPU Diode

    Umgebungstemperatur: 23,0°C - 22,7°C



    Aida 64 + Unigene Heaven

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    Maximale Temperatur: 69°C CPU Package - 55°C GPU Diode

    Umgebungstemperatur: 22,7°C -22,7°C



    Prime95 294b8

    • Small FFTS

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    Maximale Temperatur: 83°C CPU Package - 26°C GPU Diode

    Umgebungstemperatur: 22,9°C - 23,1°C


    Trotz des kleinen Kühlers kann die CPU dank der perforierten Seitenteile sehr gut gekühlt werden, die Grafikkarte liefert ebenfalls sehr gute Werte. Manchmal kommt es bei geringen Abstand von Lüfter zu den "Luftlöchern" zu störenden Geräuschen, bei diesem Gehäuse trat es allerdings nicht auf. Der 80mm Lüfter im Gehäusedeckel saugt ebenfalls die warme Lüfter aus dem Gehäuse und verhindert einen Hitzestau. Durch das Netzteil und eine längere Grafikkarte wird das Rocket auch fast zu einem 2-Kammer Gehäuse.


    Mögliche Hardware-Kombinationen

    CPU-Kühler

    zB. Noctua NH-L9a oder L9i / Alpenföhn Black Ridge / Cryorig C7G


    Grafikkarte

    zB. jede moderne Grafikkarte


    Gehäuselüfter 80mm - alle Plätze belegt

    zB. BQ Silent Wings 2, 80mm / Noctua NF-A8 FLX


    Fazit

    Kolink hat mit dem Rocket ein Premium ITX Gehäuse auf den Markt gebracht, das seinem Preis aber durchaus gerecht werden kann. Die Verarbeitung ist exzellent und passgenau, scharfe Kanten finden sich keine. Besonders die Möglichkeit Fullsize-Grafikkarten zu verbauen macht es bei dieser Größe interessant. Ist der etwas schwierigere Einbau kein Problem, kann man sich ein kühles und sehr kompaktes System mit dem Rocket bauen, welches in den meisten Rücksäcke bequem unterzubringen ist.

    Insgesamt betrachtet hinterlässt das Kolink Rocket einen sehr guten Eindruck. So gut, dass mein persönliches VR System vom Node 202 (Review hier) umgezogen ist!

    Temperaturen Check

    Dieses Mal schaue ich mir das Fractal Design Node 304 an, der "dicke Bruder" vom Node 202 aus meinem anderen Test. Die nahe Verwandtschaft erkennt man am ähnlichen, schlichtem, Fractal-typischen Design der Serie, aber sonst haben sie nicht viel gemeinsam. Wo das schlanke Node 202 auf Kühler mit minimaler Höhe und möglichst wenig ungenutztem Platz setzt, legt das Node 304 bei fast dem doppelten Volumen ganz klar andere Schwerpunkte. Und die haben es in sich, denn von Kühlern bis 165mm und bis zu Sechs 3,5" Desktop-Festplatten können die allermeisten ITX Gehäuse und selbst viele Mid-Tower nur träumen.


    Mirror aller Bilder -> Imgur

    Features / Eckdaten

    Größe (BxHxT): 25,0cm x 21,0cm x 37,4cm

    Volumen: 19,6 Liter

    Gewicht: 4,9kg

    Material: Aluminium / Plastik


    CPU-Kühler: bis zu 165mm

    Grafikkarte: 2 Slot bis 31,0cm (wenn eine HDD Halterung entfernt wird)

    Festplatten: bis zu 6x 3,5" HDDs

    Netzteil: ATX bis 160mm, SFX mit Bracket

    Lüfter: 1x 140mm Silent R2, 2x 92mm Silent R2 und Lüftersteuerung inklusive

    > Alle Spezifikationen auf der Herstellerseite



    Verpackung / Lieferumfang

    Wie bereits beim Node 202, setzt Fractal Design auch hier wieder auf braunen Karton mit diversen Aufdrucken. Das Gehäuse ist ebenfalls wieder eingetütet und von Hartstyropor umgeben. Leider kein Schaumgummi, aber definitiv sicher genug verpackt, um auch ein komplettes System darin zu transportieren.


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    In einer beigelegten Tüte findet sich das übliche Zubehör bestehend aus Handbuch, diversen Schrauben sowie Mainboard-Standoffs samt Tool zum festschrauben. Ganze 3 Kabelbinder sind auch dabei!


    Zusammenbau

    Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich 4 mit der Hand lösbare Schrauben, welche die abnehmbare Hülle um den Gehäuserahmen sichern. Entfernt man diese zusammen mit den Festplattenhalterungen, kommt man sehr gut in jede Ecke des Gehäuses.


    In folgender Reihenfolge rate ich vorzugehen:

    1. CPU, RAM und eventuelle M.2 SSD ins Mainboard einbauen
    2. CPU-Kühler montieren
    3. Mainboard Standoffs installieren
    4. Mainboard ins Gehäuse heben und festschrauben
    5. Netzteil im Gehäuse verbauen
    6. Front-USB/Panel/Audio, ATX und EPS Stromkabel anschließen
    7. ATX,EPS und GPU Stromversorgung mit dem Netzteil verbinden
    8. PCI-Slot Cover entfernen
    9. Grafikkarte einbauen
    10. Gehäusehülle in die Halterungen schieben und festschrauben

    Je nach Konfiguration ist vor dem Netzteil, über dem Netzteil oder zwischen Netzteil und Mainboard genug Platz, um alle Kabel ordentlich zu verstauen. Die Kabel der Lüftersteuerung lassen sich mit den mitgelieferten Kabelbindern am Gehäuserahmen befestigen. Es wird ebenfalls nicht an Aussparungen zum Einfädeln von weiteren Kabelbindern gespart, die im gesamten Gehäuse verteilt ein ordentliches Kabelmanagement deutlich erleichtern.


    Das im Gehäuse verbaute Verlängerungskabel des Kaltgerätesteckers seitlich gewinkelt, sollte aber trotzdem in jeder Orientierung mit dem Netzteil passen.


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    Temperaturen

    Alle Stresstests und Benchmarks wurden mit Aida64 Extreme 6.00.5100 im Sekundentakt geloggt.

    Jeder Test lief für 30 Minuten, danach jeweils 30 Minuten "Abkühlzeit".


    Die Umgebungstemperatur wurde ebenfalls alle 30 Minuten aufgezeichnet und wird abgezogen, damit unterschiedliche Umgebungstemperaturen das Endergebnis nicht verfälschen und den direkten Vergleich zwischen den Gehäusen ermöglichen. Alle Temperaturangaben (dCPU & dGPU) sind also Deltawerte, daher der Unterschied zur Raum-Temperatur und nicht die direkte Komponenten-Temperatur.


    Die maximale Komponenten-Temperatur ist jeweils darunter, dient aber nur zur Veranschaulichung und kann nicht zum Vergleich zwischen den Gehäusen herangezogen werden!

    Hardware:

    Intel Core i5 6600K (Delid - 4,0Ghz @ 1,25V Locked

    Noctua NH-L9i / fixed at 60% PWM - 1750RPM

    Gigabyte Z270N-WIFI (BIOS F6d)

    2x 8GB Kingston HyperX Fury (HX421C14FBK2/16)

    KFA2 GeForce GTX 1050 Ti / fixed at 60% PWM - 1100RM

    Samsung M.2 SATA SSD

    Chieftec CSN-550C 550W SFX-PSU


    Mitgelieferte Lüfter liefen am Hub in der mittleren Einstellung.


    3DMark FireStrike

    • Custom Run - Version 1.1
    • Only Combined Test
    • Loop enabled
    • Include Demo disabled

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    Maximale Temperatur: 60°C CPU Package - 56°C GPU

    Umgebungstemperatur: 24,6°C -25,1 °C



    Aida64 6.00.5100 Stresstest

    • Stress CPU
    • Stress FPU
    • Stress Cache

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    Maximale Temperatur: 69°C CPU Package - 29°C GPU

    Umgebungstemperatur: 25,2°C - 25,7°C



    Unigene Heaven 4.0

    • Quality: Ultra
    • Tesselation: Extreme
    • Antialiasing: x8
    • Resolution: 1600x900 Fullscreen

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    Maximale Temperatur: 54°C CPU Package - 56°C GPU

    Umgebungstemperatur: 25,9°C - 25,9°C



    Aida 64 + Unigene Heaven

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    Maximale Temperatur: 75°C CPU Package - 57°C GPU

    Umgebungstemperatur: 25,7°C - 25,8°C



    Prime95 294b8

    • Small FFTS (maximum FPU stress)

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    Maximale Temperatur: 93°C CPU Package - 29°C GPU

    Umgebungstemperatur: 25,4°C - 25,6°C


    Dank der großzügigen Ausstattung mit Lüftern und staubfilternden Einlässen steht das Node 304 sehr gut da bei den GPU-Temperaturen. Auch die Temperatur des Prozessors ist ansehnlich, wobei Prime95 einen Ausreißer zeigt. Hier ist aber auch anzumerken, dass mein Test-Setup einen kleinen Noctua L9i Top-Blower verwendet, der mit dem 140mm Exhaust Lüfter um Luft "kämpfen" muss – kein besonders ideales Setup. Es empfiehlt sich daher, einen regulären Tower Kühler zu verwenden und keine Top-Blower bzw. Down-Draft Kühler. Bei der Grafikkarte kann man dank des großen Lufteinlasses seitlich des PCI-Slots auch mit kleineren Modellen gute Temperaturen erreichen.


    Mögliche Hardware-Kombinationen:


    CPU-Kühler - keine Top-Blower verwenden!

    zB. Alpenföhn Brocken ECO advanced / Scythe Mugen 5 / Arctic Freezer 33 eSports ONE


    Grafikkarten - bei 2 von 3 HDD Halterungen

    zB. jede moderne Grafikkarte


    Gehäuselüfter 92mm - alle Plätze sind belegt

    zB. Noctua NF-A9x14 / NB-BlackSilentFan XE1 / be quiet! Pure Wings 2, 92mm


    Gehäuselüfter 140mm - alle Plätze sind belegt

    zB. Noctua NF-A14 / be quiet! Silent Wings 3, 140mm / Arctic F14 PWM PST


    Fazit

    Fractal Design kann auch mit dem Node 304 wieder überzeugen und liefert ein kompaktes "Arbeitstier"-Gehäuse ab. Bis zu 6 "Fullsize" 3,5" Festplatten in einem ITX Gehäuse unter 20 Liter sind beachtlich. Für eine NAS im Selbstbau oder das mobile Datengrab dürfte es in diesem Formfaktor wenige Alternativen geben. Für derzeit rund 75 Euro bekommt man ein vielseitig Gehäuse mitsamt 3 Lüftern und Lüftersteuerung, großartiger Kompatibilität und gewohnt guter Verarbeitung. Einzige Tücke ist – je nach Netzteil – das gewinkelte Kaltgerätekabel. Hier sollte vorher mit etwas Gedankengymnastik geprüft werden, ob es für das jeweilige Netzteil in der richtigen Orientierung zum Stecker passt. Zur Not ist er aber auch recht biegsam und kann, wie in meinem Fall, trotzdem etwas zurechtgebogen und verbaut werden.


    Von mir gibt es auch dieses Mal wieder eine klare Empfehlung für das Gehäuse von Fractal Design, da es – mal wieder - durchweg überzeugen konnte!

    Temperaturen Check

    Dieses Mal musste sich das Node 202 von Fractal Design in meinen Tests behaupten.Das Gehäuse kann horizontal oder mit dem mitgelieferten Standfuß auch vertikal aufgebaut werden, hier wurde in der stehenden Position getestet. Was das möglicherweise für Nachteile hat, erläutere ich später.Im Gegensatz zu vielen anderen Gehäuse setzt Fractal Design hier auf einen "gestapelten" Aufbau mit festem Riser Bracket und 2-Kammer System.


    Mirror aller Bilder -> Imgur


    Features / Eckdaten

    Größe (HxBxT): 37,7cm x 8,20cm x 33,0cm

    Volumen: 10,2 Liter

    Gewicht: 3,5kg

    Material: Aluminium / Plastik

    CPU-Kühler: bis zu 56mm

    Grafikkarte: 2 Slot bis 31,0cm x 14x5cm x 47,0cm

    Netzteil: SFX (Version mit Integra 450W Netzteil verfügbar) bis 130mm

    Lüfter: 2x 120mm (GPU-Kammer) + 1x 120mm in Kombination mit bestimmten Kühlern (CPU Kammer)

    > Alle Spezifikationen auf der Herstellerseite



    Verpackung / Lieferumfang

    Auch Fractal Design setzt auf den allseits bekannten braunen Karton mit diversen Aufdrücken.

    Das Gehäuse selbst ist eingetütet und von Hartstyropor umgeben. Ich hatte gerne den gummiartigen Schaum wie beim LC-1500Smi gesehen, aber auch hier ist alles so gut geschützt, dass ich bedenkenlos ein System in dem Karton versenden würde. Der Karton ist nur wenig größer als das Gehäuse selbst und daher recht handlich.


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    Mitgeliefert wird ein festes Riser "Kabel", diverse Schrauben, selbstklebende Gummifüße, ein extralanges Stromkabel und in meinem Fall ein bereits eingebautes Integra 450W SFX Netzteil.

    Eine Version ohne Netzteil ist ebenfalls verfügbar. Staubfilter für GPU, CPU und Netzteil sind bereits im Gehäuse verbaut. Fractal Design zeigt hier klar, dass auch auf ein hochwertiges Zubehör wert gelegt wird!


    Zusammenbau

    Mit 4 langen Schrauben werden die beiden Teile des Gehäuses zusammengehalten.

    Entfernt man diese, kann der "Deckel" ausgeklinkt und abgenommen werden. Der flache Aufbau ermöglicht es, dass jede Komponente jederzeit erreicht werden kann, der Einbau gestaltet sich dementsprechend angenehm.


    In folgender Reihenfolge rate ich vorzugehen:

    1. CPU, RAM und eventuelle M.2 SSD ins Mainboard einbauen
    2. CPU-Kühler montieren
    3. Mainboard ins Gehäuse heben und festschrauben
    4. Netzteil im Gehäuse verbauen
    5. Front-USB/Panel/Audio, ATX und EPS Stromkabel anschließen
    6. ATX,EPS und GPU Stromversorgung mit dem Netzteil verbinden
    7. PCIe Riser einsetzen und festschrauben
    8. PCI-Slot Cover entfernen
    9. Grafikkarte einbauen
    10. Seitenpanel wieder festschrauben


    Das Node 202 setzt auch ein 2-Kammer System und trennt die Grafikkarte streng vom Rest ab.

    Direkt vor dem Netzteil lassen sich ATX-Stromkabel und die Front-I/O Kabel gut verstauen, zwischen Netzteil, Mainboard und Gehäuse lässt sich prima die CPU Stromversorgung verlegen.

    Je nach Grafikkarte sollte man die GPU-Kabel, Front-I/O und die Verlängerung des Netzteils am besten über die Front verlegen und fixieren, damit sie nicht in die Lüfter geraten.


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    Einigen Besitzern des Node 202 haben anscheinend Probleme, ihre Grafikkarte richtig auf die Schrauben-Löcher am PCI Slot auszurichten.


    In meinem Fall hat es einfach nur etwas Druck benötigt, dann ist alles passgenau eingerastet. Alternativ kann der PCIe-Riser auch erst nach Installation der Grafikkarte festgeschraubt werden.




    Temperaturen

    Alle Stresstests und Benches wurden mit Aida64 Extreme 5.98.4900 im Sekundentakt geloggt.

    Jeder Test lief für 30 Minuten, danach jeweils 30 Minuten "Abkühlzeit".

    Die Umgebungstemperatur wurde ebenfalls alle 30 Minuten aufgezeichnet und wird abgezogen, damit unterschiedliche Umgebungstemperaturen das Endergebnis nicht verfälschen und den direkten Vergleich zwischen den Gehäusen ermöglichen. Alle Temperaturangaben (dCPU & dGPU) sind also Deltawerte, daher der Unterschied zur Raum-Temperatur und nicht die direkte Komponenten-Temperatur.

    Die maximale Komponenten-Temperatur ist jeweils darunter, dient aber nur zur Veranschaulichung und kann nicht zum Vergleich zwischen den Gehäusen herangezogen werden!


    Hardware:

    Intel Core i5 6600K (Delid - 4,0Ghz @ 1,25V Locked

    Noctua NH-L9i / fixed at 60% PWM - 1750RPM

    Gigabyte Z270N-WIFI (BIOS F6d)

    2x 8GB Kingston HyperX Fury (HX421C14FBK2/16)

    KFA2 GeForce GTX 1050 Ti / fixed at 60% PWM - 1100RM

    Samsung M.2 SATA SSD

    Chieftec CSN-550C 550W SFX-PSU



    3DMark FireStrike

    • Custom Run - Version 1.1
    • Only Combined Test
    • Loop enabled
    • Include Demo disabled

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    Maximale Temperatur: 54°C CPU Package - 63°C GPU

    Umgebungstemperatur: 19,4°C - 20,4°C



    Aida64 5.99.4900

    • Stress CPU
    • Stress FPU
    • Stress Cache

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    Maximale Temperatur: 66°C CPU Package - 27°C GPU

    Umgebungstemperatur: 20,5°C - 20,9°C



    Unigene Heaven 4.0

    • Quality: Ultra
    • Tesselation: Extreme
    • Antialiasing: x8
    • Resolution: 1600x900 Fullscreen

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    Maximale Temperatur: 50°C CPU Package - 64°C GPU

    Umgebungstemperatur: 21,2°C - 21,7°C



    Aida 64 + Unigene Heaven

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    Maximale Temperatur: 68°C CPU Package - 64°C GPU

    Umgebungstemperatur: 20,4°C -20,7°C



    Prime95 294b8

    • Small FFTS

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    Maximale Temperatur: 84°C CPU Package - 28°C GPU

    Umgebungstemperatur: 21,0°C -21,2 °C


    Die Temperaturen waren - wie bei den großzügig verteilten Lufteinlässen zu erwarten - sehr gut.

    Die einzelne Kammer für die Grafikkarte spiegelt sich gut in den Tests wieder, die nur die CPU belasten: Die Grafikkarte bleibt davon völlig unbeeinflusst.

    Auf einen Kritikpunkt, den ich hier nicht reproduzieren konnte, bin ich online immer wieder gestoßen: Bei High-End Grafikkarten mit hoher TDP kann es zu Problemen kommen, wenn das Gehäuse vertikal mit dem Standfuß verwendet wird. Dieser verdeckt nämlich die Lüftungschlitze im unteren Teil der GPU-Kammer, sodass die Luft gewissermaßen "gefangen" ist und in die obere Kammer gezwungen wird.


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    Abhilfe schafft entweder der horizontale Aufbau oder ein neuer Standfuß wie zB dieser hier:


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    Dann kann die Abluft der Grafikkarte auch nach unten und zur Seite entweichen.

    Leider kann ich mangels einer High-TDP Grafikkarte (etwa ab 180W werden Probleme berichtet) keine eigenen Tests dazu durchführen.



    Mögliche Hardware-Kombinationen



    CPU-Kühler

    zB. Alpenföhn Black Ridge / Noctua NH-L9i or L9a / Cryorig C7 Cu


    Grafikkarten

    zB. So ziemlich jede aktuelle Grafikkarte


    Gehäuselüfter (120mm) - abhängig von der Grafikkarte

    zB. Noctua NF-A12x15 / Scythe slip Stream slim / Akasa Slimfan


    Fazit

    Mit dem Node 202 bietet Fractal Design ein hochwertiges Kompakt-Gehäuse, welches dennoch eine Fullsize-Grafikkarte aufnehmen kann.

    Das Layout ist gut überlegt, bietet ausreichend Platz für Kabel und ermöglicht einen einfachen Einbau der Hardware, der schon fast an einen Benchtable erinnert.

    Alle Lufteinlässe sind mit Staubfiltern versehen, lediglich die Schlitze auf den schmalen Seiten (oben und unten im vertikalen Aufbau) sind nicht gefiltert.

    Auch bei diesem Gehäuse zeigt FD wieder, dass Qualität eine Top-Priorität ist. Keine scharfen Kanten, passgenaue Löcher und ein generell hochwertiger Eindruck - wie ich es von diesem Hersteller gewohnt bin. Besitzer einer Vega oder GTX/RTX -80er Karte sollten sich der Problematik beim vertikalen Aufbau bewusst sein, wenn kein Blower-Kühler verwendet wird.


    Ich habe für die Tests weiterhin mein SFX Netzteil verwendet und nicht das dankenswerterweise bereitgestellte Integra SFX, um nichts zu verfälschen.

    Auch wenn ich keine Möglichkeit habe Netzteile auf Restwelligkeit und Spannungsregulation zu testen, habe ich mal ein komplettes ATX-System drabgehängt um zumindest einen Eindruck der Lautstärke zu bekommen. Oder eben auch nicht, das Netzteil war neben den normalen Lüfter-Geräuschen selbst im Open-Air Gehäuse nicht auszumachen.

    Temperaturen Check

    Im folgenden Test nehme ich das LC-1500Smi von LC-Power unter die Lupe, ein Cube ITX-Gehäuse mit Support für ATX Netzteile und einen 120mm Lüfter, welches bereits für nur 35 Euro zu bekommen ist.


    Mirror für alle Bilder in voller Auflösung, bin ich wieder über das Limit für einen Beitrag gekommen :D

    Bei Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schicken!


    Features / Eckdaten

    Größe (HxBxT): 25,8cm x 22,2cm x 21,3cm

    Volumen: 12,2 Liter

    Gewicht: 1,38kg

    Material: Aluminium

    CPU-Kühler: bis zu 95mm, etwas mehr bei einem SFX-Netzteil mit Bracket

    Grafikkarte: 2 Slot bis ~190mm

    Netzteil: ATX oder SFX (mit Bracket)

    Lüfter: 1x 120mm (oben) + 1x 60mm (hinten)

    > Alle Spezifikationen auf der Herstellerseite



    Verpackung / Lieferumfang

    Das Gehäuse kommt sicher verpackt in einem braunen Karton mit den üblichen Aufdrucken von einem Schemabild und den grundlegenden Features .. und einem Plastikgriff! Auch bei der Innenpolsterung wurde nicht gespart, das Zubehör befindet sich in einem separatem Karton, das Gehäuse wurde in Plastikfolie eingewickelt und ist von gummiartigem Schaumstoff umgeben, keinem Hart-Styropor!

    Das sieht man sonst (leider) nur noch bei wenigen, eher teuren Gehäusen von Herstellern wie Phanteks, Lian-Li oder IN WIN. Tatsächlich eignet sich die Verpackung dadurch gut um das fertige System darin zu transportieren, wenn zB. eine LAN besucht wird. Sehr löblich!


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    Zusammenbau

    Die Seitenpanels sind mit 5 (!) Schrauben auf der Seite, Unterseite und Rückseite mit dem Gehäusekäfig verbunden.

    Hat man alle Schrauben raus, wird man von überraschend viel Platz begrüßt:


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    Das geräumige Innere möchte natürlich gefüllt werden, ich würde folgende Reihenfolge empfehlen:


    1. CPU, RAM und eventuelle M.2 SSD ins Mainboard einbauen
    2. Front-USB/Panel/Audio, ATX und EPS Stromkabel anschließen
    3. CPU-Kühler montieren
    4. Mainboard ins Gehäuse heben und festschrauben
    5. 2,5" HDDs / SSDs am Gehäuseboden anschrauben
    6. PCI-Slot Cover entfernen
    7. Grafikkarte einbauen
    8. ATX,EPS und GPU Stromversorgung mit dem Netzteil verbinden
    9. Netzteil im Gehäuse verbauen
    10. Mitgelieferten Staubfilter in den Deckel einsetzen
    11. Seitenpanel wieder festschrauben


    Zwischen Mainboard und Gehäusefront ist genug Platz, um ATX Stromversorgung sowie die (leider etwas lang geratenen) Kabel für Front USB, Audio und Powerswitch zu verstauen. Möchte man keinen 120mm Lüfter im Deckel verbauen, kann der gewonnene Platz ebenfalls genutzt werden um dem teils vom Netzteil verdeckten CPU Kühler etwas mehr Freiraum zu geben. Ansonsten ist es das ITX-übliche "stopfen" der Kabel, keine Kabelkanäle oder Ankerpunkte.

    Durch die vergleichsweise geräumige Größe des LC-1500Smi sowie offene Bauweise geht der Einbau leicht von der Hand und ist schnell erledigt. Theoretisch kann das Board auch zuerst eingebaut werden und dann folgt erst die Installation des CPU-Kühlers, die gesamte Rückseite des Mainboards ist erreichbar.


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    Gehäuse - Front


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    Netzteil - Seite mit Panel


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    Netzteil - Seite ohne Panel


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    Rückseite mit 3D-gedrucktem Bracket


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    Mainboard - Seite


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    Hello, it's me from the other side!




    Temperaturen


    Alle Stresstests und Benches wurden mit Aida64 Extreme 5.98.4800 im Sekundentakt geloggt.


    Jeder Test lief für 30 Minuten, danach jeweils 30 Minuten "Abkühlzeit".

    Die Umgebungstemperatur wurde ebenfalls alle 30 Minuten aufgezeichnet und wird abgezogen, damit unterschiedliche Umgebungstemperaturen das Endergebnis nicht verfälschen und den direkten Vergleich zwischen den Gehäusen ermöglichen. Alle Temperaturangaben (dCPU & dGPU) sind also Deltawerte, daher der Unterschied zur Raum-Temperatur und nicht die direkte Komponenten-Temperatur.

    Die maximale Komponenten-Temperatur ist jeweils darunter, dient aber nur zur Veranschaulichung und kann nicht zum Vergleich zwischen den Gehäusen herangezogen werden!

    Hardware:


    Intel Core i5 6600K (Delid - 4,4Ghz @ 1,25V Locked

    Gigabyte Z270N-WIFI (BIOS F6d)

    2x 8GB Kingston HyperX Fury (HX421C14FBK2/16)

    CRYORIG C1 with CP7 Thermal Paste, fixed at 60% PWM - 1030RPM

    KFA2 GeForce GTX 1050 Ti, fixed at 60% PWM -

    Samsung M.S SATA SSD

    Chieftec CSN-550C 550W SFX-PSU


    Windows 10 1809 (Build 17763.55)



    3DMark – Firestrike Combined

    aWOnsp1.png


    Maximale Temperatur: 63°C CPU Package - 68°C GPU

    Umgebungstemperatur: 22,1°C - 22,3°C


    Aida64

    8AIZ8Zk.png


    Maximale Temperatur: 65°C CPU Package - 34°C GPU

    Umgebungstemperatur: 20,7°C - 20,8°C



    Unigene Heaven

    64mJG9a.png


    Maximale Temperatur: 57°C CPU Package - 66°C GPU

    Umgebungstemperatur: 21,4°C - 22,1°C


    Aida 64 + Unigene Heaven

    N1GnAH7.png


    Maximale Temperatur: 76°C CPU Package - 70°C GPU

    Umgebungstemperatur: 22,3°C -22,5°C


    Prime95

    XIy6Uz5.png


    Maximale Temperatur: 78°C CPU Package - 36°C GPU

    Umgebungstemperatur: 20,9°C - 21,4°C


    Die Temperaturen können sich wirklich sehen lassen!

    Die CPU überschreitet nie die 80°C-Marke und auch die Grafikkarte bleibt bei maximal 70°C

    Ohne aktive Gehäuselüfter und nur mit dem "passivem" Luftstrom von CPU Kühler sowie Grafikkarte schafft es das LC-1500Smi trotzdem, dass genug Frischluft ins Gehäuse kommt - vermutlich durch die großzügigen Lufteinlässe auf der Netzteil-Seite, Boden, Deckel und Rückseite. Solange der Boden nicht mit Festplatten bestückt ist, kann die Grafikkarte direkt durch die Luftlöcher versorgt werden, entsprechend fallen auch die Temperaturen aus. Alles in allem ein sehr positives Ergebnis!


    Mögliche Hardware-Kombinationen:

    CPU-Kühler

    zB. Cryorig C1 / Noctua NH-L12 / AMD Wraith Max


    Grafikkarten

    zB. Gigabyte Mini / MSI Aero ITX / Sapphire Pulse ITX


    Gehäuselüfter (120mm)

    zB. Artic F12 / beQuiet! Pure Wings 2 / Cooltek SF 120



    Gehäuselüfter (60mm)

    zB. Chieftec AF-0625S / Cooltek Silent Fan 60 / Nanoxia Deep Silence NDS 60


    Fazit

    Mit dem LC-1500Smi bzw. dem LC-1500Bmi (baugleich, aber in schwarz) bietet LC-Power ein günstiges ITX-Cube Gehäuse mit überraschend viel Platz und guten Temperatur-Werten an. Das gebürstete Aluminium ist zwar leicht, aber zusammengebaut ist das Gehäuse sehr stabil und nicht "klapprig" wie andere Gehäuse in der Preisklasse. Besonders die Möglichkeit ein ATX-Netzteil verwenden hat mir sehr gefallen, da diese in der Regel deutlich günstiger sind als SFX-Netzteil ähnlicher Güteklasse.

    Die großen, glatten Flächen laden auch schon fast dazu ein, das Gehäuse zu folieren, wenn einem das Silber nicht gefällt. Alternativ bietet Sharkoon mit dem CA-I ein baugleiches Gehäuse in schwarz an, da allerdings mit Branding. Mit dem CA-M hat man dann auch noch die Option für eine mATX-Variante.

    Insgesamt betrachtet liefert LC-Power hier ein solides, schlichtes Gehäuse für einen attraktiven Preis, das ich durchaus weiterempfehlen kann!

    Heyho!

    Ich habe heute meinen Alpenföhn Black Ridge ITX Kühler erhalten und konnte es mir nicht nehmen lassen, schonmal ein paar Fotos zu machen :D


    > Produktseite - Ich habe meinen von Caseking

    > Bilder Mirror


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    Verpackung


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    Und wie ich stolz bin!


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    Da ist er!


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    Mal zum Vergleich mein Schraubenzieher .. wie groß der dagegen wirkt :D


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    Zubehör: Wärmeleitpaste, Halterungen für Intel / AMD sowie 12015 und 12025 Lüfterklammern


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    Anleitung


    Ich freue mich schon richtig, den bald einzubauen :)

    Ich werde ihn in den Reviews zum Kolink Rocket, Fractal Design Node 202 und Geeek A30 verwenden.

    :)

    Das war es dann auch schon, bis dann :D

    ~ Tim

    Temperaturen Check

    Im folgenden Test nehme ich das BT-04B-U3 von Chieftec unter die Lupe, ein kompaktes ITX-Gehäuse mit Griff und bereits verbautem SFX-Netzteil, welches bereits für nur 60 Euro zu bekommen ist.

    Mirror für alle Bilder in voller Auflösung, leider bin ich über das Limit für einen Beitrag gekommen :D
    Bei Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schicken!


    Features / Eckdaten

    Größe (HxBxT): 32,3cm x 13,5cm x 24,0cm

    Volumen: ~10,5 Liter

    Gewicht: 3,5kg mit Netzteil, 1,7kg ohne Netzteil

    Material: Kunststoff mit überzogenem Aluminium und 0,6 mm Stahl (SECC)


    CPU-Kühler: bis zu ~70mm mit 2.5" SSD/HDD, bis zu ~60mm mit 3.5" HDD

    Grafikkarte: 2 Slot bis ~190mm

    Netzteil: Ausschließlich SFX-Formfaktor

    Lüfter: 1x 80mm (vorne) + 2x 60mm (hinten)
    > Alle Spezifikationen auf der Herstellerseite


    Verpackung / Lieferumfang

    Das Gehäuse kommt unscheinbar, aber gut verpackt in einem braunen Karton daher.

    Aufgedruckt wurden ein Schema des Gehäuses, die wichtigsten Daten sowie einige kryptische Nummern und Bezeichnungen. In Folie eingewickelt und von Styropor umgeben ist das Gehäuse ausreichend gut geschützt um auch die gelegentlichen "Unfälle" beim Transport zu überstehen.




    Mitgeliefert wird wie üblich ein Satz Schrauben für Mainboard, PCI-Slot und HDD/SSD.

    Dazu gibt es noch ein Mainboard Speaker/Beeper und eine Halterung für 3,5" Festplatten.

    Normalerweise ist bereits ein SFX-250VS Netzteil im Gehäuse verbaut, ich teste hier mit einem

    CSN-550C, welches ebenfalls von Chieftec bereitgestellt wurde.

    Lüfter oder ein Handbuch werden nicht mitgeliefert.


    Zusammenbau

    Die gesamte Außenverkleidung besteht aus einem Stück und lässt sich mit nur 3 Schrauben loslösen. Darunter erwartet uns das metallisch-graue Grundgerüst des Gehäuses sowie die große, schwarze Halterung für Slim-Laufwerke oder die Festplatten. Zuerst muss die Frontblende für das Slim-Laufwerk raus, dann der obere Teil der Halterung. Beides ist lediglich festgeschraubt und kann schnell gelöst werden. Der untere Teil der ODD-Halterung hingegen ist fest mit dem Gehäuse vernietet und kann nicht bewegt werden, daher bin ich mit meiner Hardware-Konfiguration in folgende Reihenfolge vorgegangen:


    1. CPU, RAM und eventuelle M.2 SSD ins Mainboard einbauen
    2. Front-USB/Panel/Audio, ATX und EPS Stromkabel anschließen
    3. CPU-Kühler montieren
    4. Netzteil im Gehäuse verbauen
    5. PCI-Slot Cover entfernen
    6. Mainboard ins Gehäuse heben und festschrauben
    7. ATX und EPS mit dem Netzteil verbinden
    8. Grafikkarte einbauen
    9. Oberen Teil der ODD-Halterung und Frontblende befestigen
    10. Außenverkleidung von hinten in die Halterungen schieben und festschrauben


    Das Mainboard-Tray hat leider keine Öffnung für die Backplate von CPU Kühlern, was bei mir dazu führte, dass die Halterung meines Cryorig C1 gegen das Metall drückt und das Mainboard nur mit etwas Druck einzubauen war. Eventuell sind die Standoffs auch niedriger als in anderen Gehäusen, bisher hatte ich dieses Problem nicht. Wenn man sich entscheidet eine 3,5" HDD oder mehrere 2,5" SSDs zu verbauen sollte beachtet werden, dass diese direkt oberhalb des CPU Kühlers angebracht werden und je nach Höhe des Kühlers in den Weg kommen könnten. Ebenfalls wichtig ist die Breite der verbauten Grafikkarte, diese sollte nicht weit über die PCI-Slots ragen, sprich mit Bracket nicht breiter als etwa 12,5cm sein.




    Einen besonderen Weg für das Kabelmanagement geht Chieftec nicht, es gibt keine Kabelhalterungen oder eine Möglichkeit hinter dem Mainboard-Tray zu verlegen. Zwischen Gehäusefront und Mainboard/Netzteil ist aber ausreichend Platz um die Kabel zu verstauen, sodass sich ein überraschend "cleanes" Gesamtbild ergibt (siehe hier)


    Temperaturen

    Alle Stresstests und Benches wurden mit Aida64 Extreme 5.98.4800 im Sekundentakt geloggt.

    Jeder Test lief für 30 Minuten, danach jeweils 30 Minuten "Abkühlzeit".

    Die Umgebungstemperatur wurde ebenfalls alle 30 Minuten aufgezeichnet und wird abgezogen, damit unterschiedliche Umgebungstemperaturen das Endergebnis nicht verfälschen und den direkten Vergleich zwischen den Gehäusen ermöglichen. Alle Temperaturangaben (dCPU & dGPU) sind also Deltawerte, daher der Unterschied zur Raum-Temperatur und nicht die direkte Komponenten-Temperatur.

    Die maximale Komponenten-Temperatur ist jeweils darunter, dient aber nur zur Veranschaulichung und kann nicht zum Vergleich zwischen den Gehäusen herangezogen werden!


    Hardware:

    Intel Core i5 6600K (Delid - 4,4Ghz @ 1,25V Locked

    Gigabyte Z270N-WIFI (BIOS F6d)

    2x 8GB Kingston HyperX Fury (HX421C14FBK2/16)

    CRYORIG C1 with CP7 Thermal Paste, fixed at 60% PWM - 1030RPM

    KFA2 GeForce GTX 1050 Ti, fixed at 60% PWM -

    Samsung M.S SATA SSD

    Chieftec CSN-550C 550W SFX-PSU


    Windows 10 1809 (Build 17763.55)


    3DMark – Firestrike Combined


    Maximale Temperatur: 66°C CPU Package - 65°C GPU

    Umgebungstemperatur: 18,8°C - 19,8°C


    Aida64


    Maximale Temperatur: 72°C CPU Package - 35°C GPU

    Umgebungstemperatur: 20,4°C - 20,2°C



    Unigene Heaven


    Maximale Temperatur: 61°C CPU Package - 65°C GPU

    Umgebungstemperatur: 20,5°C - 21,0°


    Aida 64 + Unigene Heaven


    Maximale Temperatur: 83°C CPU Package - 71°C GPU

    Umgebungstemperatur: 19,7°C - 20,2°C


    Prime95


    Maximale Temperatur: 84°C CPU Package - 36°C GPU

    Umgebungstemperatur: 20,2°C - 20,5°C


    Insgesamt betrachtet war ich von den Temperaturen positiv überrascht.

    Die großzügigen Luftschlitze für die Grafikkarte machen sich in den Temperaturen bemerkbar, denn die von oben eingesogene Luft kann durch den Spalt auf Höhe der PCI-Slots direkt wieder aus dem Gehäuse abgegeben werden. Aida64 in Kombination mit Unigene Heaven oder Prime95 im MaxHeat-Setting bringen die CPU zwar ziemlich zum Schwitzen, aber für eine übertaktete CPU in einem ITX-Gehäuse ohne aktive Luftzufuhr sind solche realitätsfernen Werte aus synthetischen Tests meiner Meinung nach vertretbar. Unter typischer "Gaming-Last" wie im 3DMark oder Unigene Heaven bewegen sich die Temperaturen sogar im sehr guten Bereich!


    Einen etwas weiter mittig platzierten Lufteinlass für den CPU-Kühler hätte ich mir noch gewünscht, vielleicht legt Chieftec da noch in der nächsten Revision des Gehäuses nach, denn schaut man sich die Bilder auf der Produktseite an und vergleicht diese mit meinen Bildern, hat mein Gehäuse bereits 2 Lufteinlässe mehr spendiert bekommen. In einem zweiten Testdurchlauf werde ich das Gehäuse nochmal testen, dann aber mit 1x 80mm + 2x 60mm Lüftern verbaut. Insbesondere die potentielle Verbesserung der CPU-Temperatur dürfte interessant werden!



    Mögliche Hardware-Kombinationen:

    CPU-Kühler (ohne HDD)

    zB. Cryorig C1 / Noctua NH-L12S / EKL Alpenföhn Silvretta


    CPU-Kühler (mit SSD/HDD)

    zB. Cryorig C7 Cu / Cooler Master GeminII M4 / EKL Alpenföhn Black Ridge


    Grafikkarten

    zB. Sapphire Pulse ITX / Gigabyte Mini / MSI Aero


    Gehäuselüfter (80mm)

    zB. Arctic F8 / Akasa Slimfan / be quiet! Pure Wings 2 (BL044)


    Gehäuselüfter (60mm)

    zB. Chieftec AF-0625S / Cooltek Silent Fan 60 / Nanoxia Deep Silence NDS 60

    Fazit

    Chieftec wirbt mit "vielfältigen Möglichkeiten" sowie "Vielzahl von günstigen Standardkomponenten" und kann mit diesem Gehäuse das Versprechen definitiv einhalten. Besonders wenn eine Grafikkarte ohne extra Stromanschluss verwendet wird bietet sich das BT-04B-U3 für einen preiswerten Einstieg in die Welt der SFF-Computer an, da kein separates Netzteil gekauft werden muss.

    Leider gibt es bisher aber noch keine Möglichkeit das Case ohne Netzteil zu erwerben.

    Der Einbau der Hardware mit größeren Kühlern kann etwas fummelig sein, mit etwas Planung im Voraus und "Vorarbeit" außerhalbes des Gehäuses aber problemlos möglich. Mit gut 75mm Höhe war der von mir verwendete Cryorig C1 sogar schon höher als von Chieftec für dieses Gehäuse zugelassen – passte trotzdem noch gut rein! Das bereitgestellte CSN-550C Netzteil hingegen drückte mit der Buchse für das Kaltgerätekabel gegen die rückseitige PSU Halterung, die Montage war aber dennoch möglich. Mein Kontakt bei Chieftec hat mir zudem zugesichert, dass Anfang 2019 die neue Revision des Gehäuses an entsprechender Stelle eine Lücke haben wird.


    Mit etwas Planung und der richtigen Hardware lässt sich damit leicht ein kompakter Gaming-PC mit praktische Griff an der Oberseite bauen. Selbst in einem normalen Rucksack lässt es sich problemlos verstauen. Abschließend kann ich sagen, dass mir das "kleine Schwarze" von Chieftec gut gefallen hat!

    Aktuell sind in den Tech-Port Konfigs ja noch die GTX 960 (4GB) bei den 600-700 Euro PCs drin. Jetzt ist ja die GTX 1060 mit 3Gb rausgekommen, die das gleiche kostet !
    http://geizhals.de/evga-geforce-gtx-960-supersc-acx-2-0-04g-p4-3966-kr-04g-p4-3967-kr-a1241646.html?hloc=de
    vs
    http://geizhals.de/?cat=gra16_512&asd=on&asuch=GTX+1060&xf=9810_6+3470+-+GTX+1060+3GB#xf_top

    Erste Reviews sind ja schon draußen und die stampft die GTX 960 in den Boden, auch mit 1 GB weniger !
    Vielleicht abändern ? :)


    http://www.guru3d.com/articles…ming_x_3gb_review,12.html

    Weil ich mich hier so nutzlos fühle als "Stiller Leser" wollte ich mich auch mal an einem Post versuchen :)
    Also hier eine kleine Zusammenfassung für all die, die nicht nachts um 3 Uhr einen Livestream schauen können:



    [h1]Geforce GTX 1080:[/h1]



    GPU Engine Specs:
    2560 NVIDIA CUDA :00ae: Cores
    1607Mhz Base Clock - 1733Mhz Boost Clock



    Memory Specs:
    10 Gbps Memory Speed
    8 GB GDDR5X
    Memory Interface Width 256-bit
    320 GB/s Speicher-Bandbreite






    Das Ganze rechne dann schneller als zwei Geforce GTX 980 im SLI-Verbund und zwei Mal schneller als eine Geforce GTX Titan X
    ALLERDINGS IN VR !


    Ab 27. Mai für empfohlene 599 US-Dollar.
    Die "Nvidia-designed Founders Edition", ein besonders OC-freudiges Modell, soll 699 US-Dollar kosten.


    Weitere Infos und tolle Grafiken gibts dann auf der Nvidia-Seite


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    [h1]Geforce GTX 1070:[/h1]


    GPU Engine Specs:
    1920 NVIDIA CUDA :00ae: Cores
    1506MHz Base Clock - 1683MHZ Boost Clock


    Memory Specs:
    8 Gbps Memory Speed
    8 GB GDDR5
    256-bitMemory Interface Width
    256 GB/s Speicher-Bandbreite




    Auch diese Karte soll laut Nvidia schneller sein, als eine GTX Titan X !
    Am 10. Juni für 379 USD beziehungsweise 449 USD in der Founders Edition kommt sie dann auf den Markt.


    Eine komplette Liste aller Features gibt es jetzt auch wieder http://www.geforce.com/hardware/10series/geforce-gtx-1070
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    Eine GTX 1080Ti wurde nicht angekündigt, aber hoffen kann man ja immer ;)


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    [h1] Benchmarks [/h1]


    Die Benchmarks kommen von Pauls´ Hardware


    Test-Bench:








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    [h1]Geforce GTX SLI HB Bridge[/h1]


    Ist die neue SLI-Brücke für die GTX 1080 / GTX 1070 und anscheinend auch nur für diese Karten.
    Mit doppelter Bandbreite soll sie für flüssigeres Surround-Gaming sorgen


    Nvidia hat ein neues System für Multi-GPU Systeme eingeführt:
    Wer mehr als 2 Way-SLI nutzen will, muss seine Karte bei Nvidia registrieren und per Code "freischalten"